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Die Zukunft der Krebsbehandlung: Vom Versprechen zur Realität

Eine Momentaufnahme… aus der Zukunft

Am 11. Juni 2048, wenige Monate nach ihrem 45. Geburtstag, trifft Victoria Anderson ihr multidisziplinäres Krebsbehandlungsteam (Multidisciplinary Cancer Care Team, MCCT) im nächstgelegenen Krebszentrum. Nach ihrer jährlichen Routineuntersuchung wurden in Vickys Blut zirkulierende Tumorzellen gefunden, die auf Brustkrebs im Frühstadium hindeuten. Eine darauf folgende Flüssigkeitsbiopsie hat die Diagnose bestätigt. Vickys Hausarzt, der mit dem MCCT in Verbindung steht, hat sie an das Krebszentrum überwiesen und ist als hausärztliches Mitglied von Vickys Team bei dem Treffen anwesend.

Der Leiter des MCCT, ein Onkologe, erklärt Vicky, dass sie Brustkrebs im Stadium I hat. Diese Nachricht ist ernst und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, aber es gibt auch eine gute Nachricht, wie der Arzt erläutert: Im Jahr 2048 ist die Prognose bei Brustkrebs im Frühstadium nämlich sehr günstig. Dank aktuellen Behandlungsmöglichkeiten, standardisierten Protokollen und integriertem Behandlungsmanagement betragen die tumorfreien Überlebensraten bei Brustkrebs im Frühstadium nach fünf Jahren im Mittel 96 %, nach 10 Jahren 92 % und nach 20 Jahren 91 %. Mit anderen Worten: Mit der richtigen Behandlung durch ein integriertes, multidisziplinäres Team stehen die Chancen sehr gut, dass Vicky nicht nur überleben, sondern langfristig krebsfrei sein wird.

Während ihres Besuchs beim MCCT wird für Vicky ein individueller Behandlungsplan aufgestellt, der auf künstliche Intelligenz (KI) und enorme Datenmengen zu Behandlungsverläufen bei Brustkrebs im Frühstadium zurückgreift. Der in diesem Plan enthaltene Algorithmus zeigt alle zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen auf, die ihr Behandlungsteam in Betracht ziehen wird. Unter diesen Optionen sind Strahlentherapie, kombinierte Immuntherapie, Roboterchirurgie, Mikrowellenablation und neu entwickelte Therapieformen wie die Nanopartikeltherapie. Später wird Vickys Behandlungsplan dann in Echtzeit basierend auf den therapiebegleitend zur Diagnostik und zur Untersuchung des Therapieansprechens durchgeführten bildgebenden Untersuchungsverfahren angepasst. Außerdem stellt das MCCT den Kontakt zwischen Vicky und den Teams für Nachsorge und Gesundheitsberatung am Krebszentrum her, sodass Vicky sich informieren kann, welche Faktoren der Lebensweise Auswirkungen auf Brustkrebsüberlebende haben können, und ihre Lebensweise bei Bedarf anpassen kann. Zu guter Letzt vereinbart Vicky weitere Nachsorgetermine mit ihrem Behandlungsteam und erhält Kontaktinformationen von Teammitgliedern für den Fall, dass sie noch Fragen oder Bedenken hat.

Nachdem sie alle verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten genau verstanden, ihren individuellen Behandlungsplan mit Nachsorgeterminen erhalten und ein klares Verständnis darüber gewonnen hat, was sie von ihrem Behandlungsteam erwarten kann, verlässt Vicky das Treffen in dem Gefühl, ein aktives Mitglied des MCCT für ihre Krebsbehandlung zu sein. Sie fühlt sich in alle Aspekte ihrer Behandlung einbezogen und ist sehr zuversichtlich, dass sie ihren Krebs überwinden und dann ein glückliches und gesundes Leben führen wird. Mit anderen Worten: Vicky ist zwar besorgt, aber auch zuversichtlich, dass sie mit der Hilfe ihres Teams diese Zeit durchstehen und den Rest ihres Lebens genießen wird. Sie hat keine Angst.

Diese Vision einer Welt ohne Angst vor Krebs innerhalb der nächsten 30 Jahre zu verwirklichen, mag manchem wie Sciencefiction erscheinen. Krebs ist immer noch eine der tödlichsten und am schwierigsten zu behandelnden Krankheiten der Welt. Angesichts vieler der derzeitigen Fortschritte besteht jedoch durchaus die Möglichkeit, dass diese Vision bis 2048 Realität wird.

Wo stehen wir im Jahr 2018? Weltweit steigende Inzidenz und fragmentierte Behandlung von Krebs

Krebs stellt derzeit eine der größten globalen Gesundheitsherausforderungen dar. Er ist die zweithäufigste Todesursache weltweit. Jeder sechste Todesfall auf der Welt ist auf Krebs zurückzuführen. Schätzungsweise 9 Millionen Menschen starben 2015 weltweit an Krebs. 1

Vor diesem Hintergrund entmutigender Zahlen und globaler Herausforderungen gibt es heute mehr Gründe denn je, hoffnungsvoll auf die Zukunft der Krebsbehandlung zu schauen. Manchen Experten zufolge ist es durchaus möglich, dass im Laufe der nächsten 30 Jahre Krebs zu einer beherrschbaren chronischen Erkrankung werden kann – ähnlich wie Diabetes –, sodass eine Krebsdiagnose nicht mehr die gleichen Ängste auslöst wie heute. Fortschritte in der globalen Vernetzung, dem Cloudcomputing und der digitalen Kommunikation ermöglichen eine engere Verbindung zwischen den onkologischen Kompetenzzentren und den zu versorgenden Menschen überall auf der Welt. Jährlich werden neue Entdeckungen und Methoden in Diagnostik, Genomik, Präzisionsmedizin, Immuntherapie, künstlicher Intelligenz, Roboterchirurgie, Strahlentherapie und Datenanalyse eingeführt. Im Laufe der nächsten 30 Jahre werden diese neuen Technologien und Therapieansätze synergistisch dafür eingesetzt, eine Welt zu schaffen, in der es viel alltäglicher ist, Krebs zu überleben. Indem wir uns diese und andere neue Therapien und Technologien zunutze machen, könnten wir eine Zukunft der Krebsbehandlung erleben, in der bestimmte Tumorarten wirksam kontrolliert und sogar ausgerottet werden können. 2-3

Indem wir uns … neue Therapien und Technologien zunutze machen, könnten wir eine Zukunft der Krebsbehandlung erleben, in der bestimmte Tumorarten wirksam kontrolliert und sogar ausgerottet werden können.

Eine bessere Zukunft für Krebspatienten: die vor uns liegenden Herausforderungen

Vor der fragmentierten zur integrierten Versorgung.

Wenn wir im Laufe der nächsten 30 Jahre die Vision einer Welt ohne Angst vor Krebs verwirklichen wollen, wird eine große Herausforderung darin bestehen, die bisherige fragmentierte Krebsbehandlungslandschaft zu überwinden und einem integrierten Vorgehen zur Krebsbehandlung näher zu kommen. Derzeit stehen wir vor der großen Herausforderung, an der Beseitigung von „Silos“ zwischen Onkologen, Hausärzten, angeschlossenen Gesundheitsdienstleistern und Patienten mitzuarbeiten. Um die Krebsbehandlung voranzubringen, ist es unabdingbar, integrierte, multidisziplinäre Krebsbehandlungsteams zu bilden, in denen Krebspatienten aktiv am Informationsaustausch und an der Entscheidungsfindung teilnehmen.4 Die enge Verbindung zwischen akademischen Einrichtungen, Krebsbehandlungszentren, ambulanten onkologischen Praxen und Primärversorgern ist entscheidend. Ärzte und Anbieter von Technologielösungen haben das wichtige gemeinsame Ziel, dass Ärzte mehr Zeit mit der Behandlung von Patienten verbringen können anstatt im Kampf mit der Technik. Für die Verbesserung des Behandlungserfolgs ist es außerdem entscheidend, dass Patienten die Möglichkeit bekommen, sich aktiver im Krebsbehandlungsteam zu engagieren.

Steigende Anforderungen an die medizinische Fachwelt

Mit exponentieller Geschwindigkeit zunehmende Fortschritte der verfügbaren Technologien, der Datenanalyse und der onkologischen Therapieansätze werden in den kommenden 30 Jahren zu einem grundlegenden Wandel der Fähigkeiten führen, die für den Arztberuf benötigt werden. Es werden neue Kompetenzen gefordert sein. Dies erfordert Veränderungen in der theoretischen und praktischen medizinischen Ausbildung und Zertifizierung von Ärzten und anderen Angehörigen der Gesundheitsberufe in der Onkologie.

Frühere Erkennung und Diagnosestellung, Ansätze zur lokalen Behandlung

Die frühzeitigere Diagnostizierung von Krebs wird die Chancen auf einen erfolgreichen Behandlungsverlauf erheblich steigern. Bei frühzeitigerer Diagnostizierung können mehr Krebserkrankungen gezielt lokal (am Ort des Tumors) statt systemisch behandelt werden. In solchen Fällen benötigen Patienten, bei denen ein frühes Krebsstadium diagnostiziert wurde, möglicherweise keine systemische Behandlung wie etwa eine Chemotherapie. Weniger auf die systemische Chemotherapie setzen zu müssen, kann die Nebenwirkungen der Behandlung erheblich reduzieren.

Die potenziellen Auswirkungen einer frühzeitigeren Diagnostizierung auf die Behandlungsergebnisse und das Überleben werden grundlegende Veränderungen bedeuten. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen haben die Frühdiagnostik von Krebs nachweislich verbessert: Risikopatienten können präziser identifiziert werden, die Sensitivität und Spezifität diagnostischer Untersuchungsverfahren wurden verbessert, das Screening und die Risikostratifizierung von Patientenpopulationen lassen sich schneller durchführen, die Behandlungsplanung und die Vorhersage der Behandlungsergebnisse wurden verbessert. 5,6 Als „Flüssigkeitsbiopsie“ eingesetzte Bluttests zur Identifizierung zirkulierender Tumorzellen werden außerdem eine frühere Erkennung, Diagnostizierung und Behandlung von Krebs ermöglichen. Entsprechende Verfahren werden derzeit entwickelt. Neben den Fortschritten bei verfügbaren Chemotherapeutika und Biologika zur Behandlung von Krebs werden andere Behandlungsmodalitäten einschließlich der intensitätsmodulierten Strahlen- und Protonentherapie (IMRT und IMPT), der stereotaktischen Radiochirurgie (SRS) und der Roboterchirurgie zunehmend präziser werden. In Verbindung mit der Möglichkeit, Krebs in einem früheren, lokal begrenzten Stadium zu diagnostizieren, werden diese Verfahren bei bestimmten Krebsarten häufiger kurativ eingesetzt werden können. All diese Fortschritte beinhalten das Potenzial, bessere Behandlungsergebnisse zu liefern und sowohl die Patientenfreundlichkeit der Behandlung als auch die Lebensqualität von Millionen von Krebspatienten zu verbessern.

Nutzung der Leistungsfähigkeit der Genomik

Immer raschere Erkenntnisgewinne über die komplexen molekularen Grundlagen von Krebs führen hin zur sogenannten Panomik – der Kombination aus Genomik, Proteomik, Metabolomik und weiteren Disziplinen. Die Panomik eröffnet einen breiteren Rahmen, um mehr über die komplexen Netzwerke der molekularen Mechanismen und die Eigenschaften der Mikroumgebung von Tumoren zu lernen. Ein differenzierteres Verständnis der Krebs begünstigenden Faktoren erhöht die Anzahl möglicher Angriffspunkte enorm, die dann auch viel präziser anvisiert werden können.7

Die potenziellen Auswirkungen einer frühzeitigeren Diagnostizierung auf die Behandlungsergebnisse und das Überleben werden grundlegende Veränderungen bedeuten.

Daten werden zu Entscheidungshilfen

Im letzten Jahrzehnt haben wir eine Explosion von Big Data erlebt und sind insbesondere viel besser in der Lage, riesige Mengen an Datenpunkten zu sammeln und zu analysieren. Regierungen, Industrie und Wissenschaft konzentrieren sich sehr stark auf die Verbesserung unserer Fähigkeit, all diese Daten zusammenzuführen und in verwertbare Informationen umzusetzen. Unser Erfolg bei diesem Schritt wird bestimmen, in wieweit wir die Behandlung von Krebs im Laufe der nächsten 30 Jahre transformieren können. Die vier „Vs“ von Big Data („volume, velocity, variety, veracity“ [Volumen, Geschwindigkeit, Vielfalt und Richtigkeit]) illustrieren, wie immer größere Datenmengen mit Relevanz für die Onkologie entstehen und welche Herausforderungen dies für die effektive Verwaltung und die Sicherung der Qualität und Genauigkeit dieser Daten im Hinblick auf bedeutsame Ergebnisse für Krebspatienten mit sich bringt. „Volume“ (Volumen) bezieht sich auf die unglaublichen Datenmengen, die heute erzeugt werden. „Velocity“ (Geschwindigkeit) ist die rasante Geschwindigkeit, mit der sich Daten ansammeln. „Variety“ (Vielfalt) bezeichnet die zunehmende Bandbreite von Datensätzen und Formaten, Praxisumgebungen, Fachgebieten und Erkrankungsstadien, für die diese Datensätze erzeugt werden. Der entscheidende Schritt ist die Standardisierung dieser vielen verschiedenen Datensätze, damit sie aussagekräftige, für die Behandlung verwertbare Informationen liefern. Angesichts dieser riesigen, rasend schnell für so viele unterschiedliche Behandlungsumgebungen und Tumorstadien erzeugten Datenmengen ist „veracity“ – die Richtigkeit und Fehlerfreiheit der Daten – extrem wichtig, da das Gesundheitswesen und die Patienten immer mehr darauf vertrauen. 8

Große Datenmengen zu haben ist das Eine. Diese Daten in sinnvolle Entscheidungshilfen für Ärzte und Patienten zu verwandeln ist eine enorme Herausforderung, in Bezug auf die noch viel zu tun bleibt. Hierfür wird eine stärkere Standardisierung von Datensätzen und elektronischen Gesundheitsakten zwischen staatlichen Stellen, großen Institutionen und Privatpraxen erforderlich sein. Auf internationaler Ebene wird eine bessere Integration zwischen Datenbanken wie der CancerLinQ® der ASCO, der SEER-Datenbank („Surveillance, Epidemiology and End Results“) in den USA, dem Global Cancer Observatory (GCO) der Weltgesundheitsorganisation und dem Europäischen Krebsinformationssystem (ECIS) der EU benötigt werden. Außerdem wird eine verbesserte Nutzung von Therapieleitlinien notwendig sein. Zu guter Letzt werden wir erheblich bessere Möglichkeiten brauchen, subjektiv (vom Patienten) bewertete Parameter zu verfolgen, zu analysieren und für die Änderung von Forschungs- und Behandlungsprotokolle in Echtzeit zu nutzen. Bei all dem müssen nationale und internationale Gesetze und Verordnungen zum Datenschutz berücksichtigt und die Privatsphäre der einzelnen Krebspatienten auf der ganzen Welt geachtet werden.

Nutzbarmachung des Potenzials der Immuntherapie

Seit der Veröffentlich der ersten randomisierten klinischen Studie zu Ipilimumab im Jahr 2010 ist deutlich geworden, dass die gezielte Immuntherapie – bei der das körpereigene Immunsystem angeregt wird, den Krebs zu bekämpfen – das Potenzial besitzt, bestimmte Krebsarten zu kontrollieren oder sogar auszurotten. Es gibt zwar verschiedene Ansätze, von denen sich einige in frühen Entwicklungsphasen befinden, jedoch ist die Immuntherapie allgemein bei bestimmten Krankheitsprozessen äußerst vielversprechend. In den letzten fünf Jahren hat die vermehrte Verfügbarkeit zugelassener und experimenteller Medikamente zur gezielten Immuntherapie das Interesse am Potenzial einer Kombination aus Immuntherapie und anderen Behandlungsmodalitäten (z. B. Strahlentherapie) für bestimmte Arten von Krebs verstärkt. Die Ergebnisse dieser Studien zu Kombinationstherapien waren bislang ermutigend, aber viele Forscher glauben, dass wir gerade erst an der Oberfläche kratzen. Es gibt noch große Herausforderungen zu überwinden, damit die Immuntherapie ihren anfänglichen Versprechen gerecht werden kann. Hierzu gehören die Patientenauswahl für die jeweilige Therapie auf der Basis von Tumor-Biomarkern, die wirksame Beherrschung von Toxizitäten, die Identifizierung der idealen Kombinationen aus Immuntherapie und anderen Therapieformen für spezifische Tumorarten und die Begrenzung der Behandlungskosten.

Umgang mit den Kosten für klinische Forschung und Behandlung

Im Jahr 2016 schätzte das Tufts Center for the Study of Drug Development (Tufts-Zentrum für das Studium der Arzneimittelentwicklung) die Gesamtkosten bis zur Markteinführung eines neuen Arzneimittels auf 2,8 Milliarden US‑Dollar, mit steigender Tendenz. Angesichts weiterhin steigender Inzidenz und Mortalität von Krebs in den Entwicklungsländern muss Kosteneffizienz das Leitprinzip bei der Krebsbehandlung und der klinischen Forschung zu Krebs sein. Auf diesem Gebiet können Datenanalyse, KI und maschinelles Lernen viel bewirken, indem sie die für die Durchführung klinischer Studien benötigte Zeit verkürzen und Qualität und Nutzen der aus diesen Studien gewonnenen Daten verbessern. Neben vielversprechenden neuen Medikamenten und Biologika zur Behandlung spezifischer Tumorarten erweitern neue Technologien zur Krebsbehandlung in den Bereichen Bildgebung, Strahlentherapie, Roboterchirurgie und stereotaktische Chirurgie die Bandbreite der Behandlungsoptionen für Onkologen. Um die Herausforderungen der Steuerung der Kosteneffizienz und der Verbesserung des Zugangs zu vielversprechenden neuen Therapien in den kommenden 30 Jahren erfolgreich zu bewältigen, werden Partnerschaften zwischen Industrie, Regierungen, akademischen Einrichtungen und Patientenverbänden von entscheidender Bedeutung sein.

Der Beitrag von Varian zur Gestaltung der Zukunft der Krebsbehandlung

Varian ist weltweit führend in der Entwicklung und Bereitstellung multidisziplinärer, integrierter Lösungen zur Behandlung von Krebs. Unser zentrales Interesse gilt der Schaffung einer Welt ohne Angst vor Krebs.

Die Strategie von Varian besteht darin, Patienten und Dienstleister ins Zentrum unseres Denkens zu stellen und ein Versorgungssystem mit drei sich kontinuierlich entwickelnden Säulen zu schaffen: intelligente Therapiedurchführung mithilfe effektiver Werkzeuge der Entscheidungsfindung; wissensbasierte Medizin, die Informationen an den Behandlungsort bringt, und Analytik – also das Gewinnen verwertbarer Erkenntnisse aus aggregierten Daten. Wir bei Varian verfolgen unsere patientenzentrierte Strategie, indem wir der Welt neue Werkzeuge zur Bekämpfung von Krebs und Lösungen für die Problematik der heutigen fragmentierten Krebsbehandlungslandschaft zur Verfügung stellen.

Die Fortschritte von Varian bei der intensitätsmodulierten Strahlentherapie und der Protonentherapie, der stereotaktischen Radiochirurgie und der Roboterchirurgie helfen dabei, den Stand der Medizin in der Onkologie heute neu zu definieren. Unsere Softwaresysteme und Lösungen zur Praxisintegration ermöglichen es führenden Krebsbehandlungszentren, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und ambulanten onkologischen Praxen überall auf der Welt, eine integrierte, fachübergreifende Behandlung anzubieten, bei der der Patient ein aktives Mitglied seines Behandlungsteams ist. Varians Arbeit am Aufbau eines Versorgungssystems kosteneffektiver Produkte und Dienstleistungen, das helfen soll, die größten Probleme der weltweiten Krebs-Community zu lösen, gibt uns die Hoffnung, dass unsere Lösungen allen Krebspatienten an jedem Ort der Welt helfen können.

Wir bei Varian glauben, dass unser einzigartiger Fokus auf Produkten und Dienstleistungen, die das ganze Behandlungskontinuum bei Krebs umfassen, uns in die ideale Lage versetzt, als Anbieter integrierter Lösungen den Fortschritt der Krebsbehandlung in den nächsten 30 Jahren und darüber hinaus zu fördern.

Literatur

  1. Weltgesundheitsorganisation. Cancer fact sheet; Februar 2018. http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/. Letzter Zugriff am 03.05.2018.
  2. American Society of Clinical Oncology. Shaping the Future of Oncology: Cancer Care in 2030. ASCO 2012. Verfügbar unter https://www.asco.org/sites/default/files/shapingfuture-lowres.pdf. Letzter Zugriff am 07.05.2018.
  3. Ribas A. Tumor immunotherapy directed at PD-1. N Engl J Med 2012; 366:2517-2519.
  4. Association of Community Cancer Centers. Empowering Patients, Engaging Providers: The Future of Patient-centered Care in Oncology. Herbst 2016.
  5. Devi RDH. Devi MI. Outlier detection algorithm combined with Decision tree classifier for early diagnosis of breast cancer. J. Adv Eng Tech. April-Juni 2016;7(2):93-98.
  6. Enshaei A. Robson CN. Edmondson RJ. Artificial intelligence systems as prognostic and predictive tools in ovarian cancer. Ann Surg Oncol. 2015 Nov;22(12):3970-5.
  7. Chrischilles EA. Friedman S. Ritzwoller DP. Selby JV. Patients, data, and progress in cancer care. Lancet Oncol. November 2017 (18);e624-e625.
  8. Raghupathi W. Raghupathi V. Big data analytics in healthcare: promise and potential. Health Information Science and Systems 2014, 2:3. Verfügbar unter: https://link.springer.com/article/10.1186/2047-2501-2-3. Letzter Zugriff am 07.05.2018.
  9. Larkin J. Chiarion-Sileni V. Gonzalez R. et al. Combined nivolumab and ipilimumab or monotherapy in untreated melanoma. N Engl J Med. 2015;373:23-34.
  10. DiMasi JA, Grabowski HG, Hansen RA. Innovation in the pharmaceutical industry: new estimates of R&D costs. Journal of Health Economics 2016;47:20-33.