Stellen Sie sich eine Welt ohne Angst vor Krebs vor. Wir tun es.

Diese Vision ist der Antrieb für all unser Tun. Sie steht hinter unserer Mission, menschlichen Einfallsreichtum mit den Möglichkeiten von Technik und Daten zu verbinden, um im Kampf gegen den Krebs neue Siege zu erringen.

Das bedeutet neue Ideen, neue Werkzeuge und neue Hoffnung. Jeden Tag.

Die Brüder Russell und Sigurd Varian entwickeln gemeinsam eine Quelle für starke Mikrowellensignale, um die Flugnavigation und das Warnsystem für Bombenangriffe aus Nazideutschland zu verbessern. Am 30. August 1937 präsentierten sie ihre Erfindung: die Klystronröhre, einen Hochfrequenzverstärker für die Erzeugung von Mikrowellen.

1937

Varian Associates wird von einer Gruppe von Wissenschaftlern mit guten Verbindungen zur Universität Stanford – unter anderem Russell und Sigurd Varian, William Hansen und Edward Ginzton – gegründet.
Mit einem Gründungskapital von 22.000 US-Dollar und sechs Vollzeitmitarbeitern nimmt das Unternehmen die Geschäftstätigkeit auf.

1948

Die von Varian im ersten Jahr des Geschäftsbetriebs entwickelten Produkte waren Mikrowellenröhren, Kerninduktionsapparate und Mikrowellenmessgeräte. Varian bringt sein erstes Klystron auf den Markt, das Reflexklystron X-13 mit Wellenleiterausgang für den Einsatz in Labors und als lokaler Oszillator.

1949

Varian Associates führt vier neue Klystrons und ein nukleartechnisches Fluxmeter ein – einen Vorläufer der in der heutigen biomedizinischen und industriellen Forschung verwendeten Kernspinresonanz NMR)-Messgeräte.

1950

Das knapp 100 Kilogramm schwere und mehr als einen Meter hohe UHF-Klystron V-42 ist die erste einer Reihe von Hochleistungsröhren für Radar- und Kommunikationssysteme von Varian Associates.

1953

Die Nobel VacIon Pumpe wird erfunden, das erste elektronische Gerät, das ohne Flüssigkeiten oder bewegliche Teile arbeitet und widerstandsfähig gegen Stromausfälle ist, da es vibrationsfrei ist und somit für die Simulation von Bedingungen im Weltraum geeignet ist. Diese Pumpe wurde außerdem in Hochenergie-Beschleunigern für die physikalische Forschung und bei der Herstellung von Halbleiterkomponenten verwendet.

1957

Zum ersten Mal wird mithilfe eines Linearbeschleunigers von Varian die strukturelle Integrität von Raketenmotoren einer zerstörungsfreien Prüfung unterzogen. Das erste Gerät dieser Art wurde an die US-Marine verkauft und diente zur Anfertigung qualitativ hochwertiger Röntgenaufnahmen der Polaris-Rakete.

1959

Das Klystron VA842 von Varian kommt auf den Markt. Dieses flüssigkeitsgekühlte Radarklystron ist als das größte in Produktion gegangene Klystron dokumentiert.
Es wurde im US-amerikanischen Raktenfrühwarnsystem eingesetzt.

Am 14. September 1959 geht Varian Associates an die New Yorker Börse.

1959 Fortsetzung

Varian Associates bringt den medizinischen Linearbeschleuniger Clinac 6 auf den Markt, den ersten kommerziell erhältlichen vollrotationsfähigen Linac für die Strahlentherapie, der in den USA gebaut wird. Der Clinac 6 erlaubte die Erzeugung scharf begrenzter 6-MV-Röntgenstrahlen in einer Gantry, die sich 360 Grad um den Patienten drehen konnte. Dieses Gerät erbringt den Nachweis, dass Linacs zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden können.

1960

Varian fusioniert mit Eitel-McCullough, einem im kalifornischen San Carlos ansässigen Hersteller konventioneller Senderöhren und bestimmter Mikrowellenröhren. „Eimac“ verfügte über Fertigungsbetriebe in Salt Lake City. Dieser Standort entwickelte sich zum heutigen Hauptsitz des Varian-Geschäftsbereichs Bildgebungskomponenten.

1965

Varian steigt mit Varian Data Machines in den Markt für Minicomputer ein und ist dort eine Zeitlang an zweiter Stelle nach der Digital Equipment Corporation führend vor Hewlett-Packard und Data General.

1966

Varian produziert mit dem Clinac® 4 den ersten medizinischen Linearbeschleuniger, der unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit mit Kobalt-Bestrahlungsgeräten konkurrieren kann. Diese Produktlinie bringt der medizinischen Unternehmenssparte erstmals Gewinn ein.
Varian bringt den Beschleuniger Linatron® auf den Markt, eine Produktlinie für industrielle Anwendungen, die hochenergetische Röntgenstrahlung für die zerstörungsfreie Prüfung und das Fracht-Screening erzeugt.

1968

Ionenpumpen, Turbopumpen und weitere Varian-Technologien spielen auch eine wichtige Rolle beim Projekt der bemannten Mondlandung.

1969

Der Clinac 18 kommt auf den Markt. Dieser kompakte medizinische Hochenergie-Linearbeschleuniger verfügt über eine „Elektronengun mit Steuergitter“, die eine beispiellose Kontrolle über die Strahlendosen ermöglicht. Er verfügt außerdem über einen neuartigen Ablenkmagneten, der es erlaubt, ohne Vergrößerung der Geräteabmessungen therapeutische Röntgenstrahlen mit höherer Energie zu erzeugen.

1972

Varian feiert sein 25-jähriges Bestehen.

1973

Varian entwickelt einen Hochgeschwindigkeits-Ganzkörper-CT-Scanner, der in der Lage ist, Röntgenquerschnittsuntersuchungen von Kopf und Körper in nur sechs Sekunden durchzuführen und damit den Zeitbedarf anderer Scanner weit unterschreitet. Die CT-Scanner-Sparte von Varian wird letztlich an General Electric verkauft.

1976

Varian erhält einen Emmy Award für die Entwicklung einer Fernsehsenderöhre, die den Energieverbrauch von UHF-Fernsehsendern verringert. Das Unternehmen baut außerdem einen Bereich für die Herstellung von Ultraschalltechnik auf. Später wird dieser Bereich an Diasonics verkauft.

1977

Mit dem Clinac 2500 wird der erste medizinische Linearbeschleuniger eingeführt, der je nach Tiefe des Zieltumors auf zwei verschiedenen, weit auseinanderliegenden Energieniveaus arbeiten kann.

1981

Varian stellt zwei neue Produkte vor: das Sputtersystem 3190, das Halbleiterherstellern eine Steigerung des Waferdurchsatzes um 50 % bietetund das Magnetplatten-Sputtersystem MDP-1000 für die Herstellung von Festplatten als Datenspeicher für Computer.

1983

Mit Dynamic Wedge eröffnet Varian eine neue Ära in der Formung der von medizinischen Linearbeschleunigern erzeugten Röntgenstrahlen. Dynamic Wedge bietet eine rudimentäre Strahlformung durch das Bewegen eines Blocks im Primärkollimator – einer Vorrichtung im Beschleunigerkopf, die die Strahlung durchquert.

1987

Bei den Clinac-Geräten der „C“-Serie von Varian erfolgte die Erzeugung und Anwendung des therapeutischen Röntgenstrahls vollständig computergesteuert im Interesse einer höheren Automatisierung und präziseren Bestrahlung.

1989

Varian stellt seinen ersten kommerziell erhältlichen Multilamellenkollimator (engl. „multileaf collimator“, MLC) her. Dabei handelt es sich um eine spezielle Vorrichtung zur Strahlformung mit 52 computergesteuerten Metallplättchen („Lamellen“), die individuell eingestellt werden können, um die Öffnung zu formen, durch die der Strahl verläuft. Der Kollimator ist so breit, das die meisten Tumoren ohne Umlagerung des Patienten bestrahlt werden können.

1990

Varian stellt seine erste Software für das Management und die Dokumentation von Strahlentherapievorgängen vor. Das Informationssystem VARiS™ liefert der Krankenhausverwaltung eine vollständige und aktuelle Dokumentation für die Qualitätssicherung in der Strahlentherapie ebenso wie für die Abrechnung.

Varian führt die Portalbildgebungstechnologie PortalVision™ ein, mit der die exakte Platzierung des Röntgenstrahls in Bezug zu den anatomischen Referenzstrukturen unmittelbar überprüft werden kann.
Russell und Sigurd Varian werden beide postum in die Hall Of Fame des Silicon Valley Engineering Council aufgenommen.

1993

Varian beginnt mit der Auslieferung des VariSource™, einem Afterloader mit hoher Dosisleistung. Dieses neue computergesteuerte System dient der Brachytherapie vorgesehen – einem Verfahren zur Behandlung von Krebs vom Körperinneren aus. Bei dieser Technologie werden winzige Strahlenquellen vorübergehend direkt im Tumor oder in dessen Umgebung platziert.

1994

Varian bringt einen Linearbeschleuniger für radiochirurgische Anwendungen – den Clinac 600SR – auf den Markt. Das erste Gerät wird am Brigham and Women’s Hospital in Boston installiert.

1994 Fortsetzung

Varian stellt einen Multilamellenkollimator mit 80 Lamellen vor, der erhöhte Präzision bei der Strahlformung bietet.

1995

Varian führt die Bestrahlungsplanungssoftware CadPlan® ein, die es ermöglicht, anhand diagnostischer Aufnahmen eines Tumors und des umgebenden Gewebes computergestützt die Anweisungen für eine gezielte Bestrahlung des Tumors mit hochintensiven Röntgenstrahlen zu erzeugen.

1996

Varian entwickelt den Mikro-Multilamellenkollimator (Micro-MLC) für die stereotaktische Radiochirurgie – ein Verfahren zur besonders schnellen und präzisen Anwendung hoher Strahlendosen auf kleine Tumoren. Der ebenfalls neu eingeführte Behandlungstisch Exact™ erhöht die Präzision der Strahlentherapie und verringert den Zeitbedarf für die Positionierung der Patienten.

Der Geschäftsbereich für Röntgenprodukte startet die Produktion des Flachbild-Röntgendetektors PaxScan®. Zu den ersten Produkten dieser Reihe gehörten Flachbilddetektoren für Dual-Energy-Scananwendungen sowie für zahnmedizinische und veterinärmedizinische Anwendungen.

1996 Fortsetzung

Die Produktreihe Clinac® EX mit integrierten Multilamellenkollimatoren kommt auf den Markt. Die neuen Beschleuniger ermöglichen frühe Formen der intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT). Dieser neue Ansatz in der Strahlentherapie gibt Ärzten die Möglichkeit, den Therapiestrahl in drei Dimensionen so zu formen und zu modulieren, dass die Form des Tumors nachgebildet wird.

1997

Varian kauft den Service- und Supportbereich für Strahlentherapie von GE Medical Systems; dieser umfasst eine Kundenbasis von mehr als 400 installierten medizinischen Linearbeschleunigersystemen und 340 Bestrahlungsplanungsprodukten an Krankenhäusern und Praxen auf der ganzen Welt.

1997 Fortsetzung

Im Bericht des US-amerikanischen Kongresses wird der 50. Jahrestag der Firmengründung von Varian Associates erwähnt.
Varian bringt den PaxScan VIP-9 auf den Markt – den ersten digitalen Röntgen-Imager des Unternehmens, der sowohl die Röntgendurchleuchtung in Echtzeit als auch die Anfertigung von Röntgenbildern unterstützt. Bei der Durchleuchtung wird eine Abfolge von Bildern mit einer hohen Scan-Rate aufgenommen, um daraus ein bewegtes Bild zu erzeugen. Außerdem führt Varian einen PaxScan-Flachbilddetektor für die 3D-Bildgebung in der Zahnmedizin ein.

1998

Das Unternehmen führt den Millennium™ MLC ein, der die bis dahin höchste verfügbare Auflösung der Strahlformung bietetund beginnt mit der Vermarktung von SmartBeam™ IMRT, einer Verfeinerung der IMRT zur Optimierung des Bestrahlungsplans, basierend auf der ärztlichen Dosisverordnung sowie auf Informationen zu Größe, Form und Lokalisation des Tumors im Körper mithilfe einer speziellen Software.

1999

Eine weitere Innovation des Unternehmens ist das atmungsgesteuerte Gatingsystem RPM™ („Real-Time Position Management“) zur Verbesserung der Präzision bei der Bildgebung und der Bestrahlung von Tumoren, die sich bewegen, wenn der Patient atmet. Das System steuert den MLC so an, dass der Therapiestrahl nur dann eingeschaltet wird, wenn sich der Zieltumor innerhalb eines vorgegebenen Bereichs befindet.
Varian Associates spaltet den Geschäftsbereich Halbleiter und wissenschaftliche Instrumente ab und ändert seinen Namen in Varian Medical Systems.

1999 Fortsetzung

Der Geschäftsbereich Röntgenprodukte bringt die weltweit leistungsstärkste CT-Röhre auf den Markt. „Snowbird“ verwendet fünf patentierte Innovationen in der Röhrenkonstruktion, um die Anforderungen an die schnelle, hochauflösende Bildgebung von Mehrschicht-CT-Scannern der nächsten Generation, die im Halbsekundenrhythmus arbeiten, zu erfüllen.
Varian bringt den ersten digitalen Flachbilddetektor für veterinärmedizinische Röntgenaufnahmen auf den Markt.

1999 Fortsetzung

Varian erhält von der FDA die Freigabe für ein Major Upgrade des Informationssystems VARiS®. Es wird zu einer Stammdatenbank weiterentwickelt, die die Verwaltung aller Patientendaten erlaubt.
Der Geschäftsbereich Röntgenprodukte entwickelt ein einzigartiges integrales Gehäusedesign für kompakte, leichte und ölfreie Röntgenröhren, die für Mammographien und CT-Scans genutzt werden können. Dieser Geschäftsbereich übernimmt außerdem die Fertigung der Flachbild-Röntgendetektoren PaxScan® und verlagert die Produktion nach Salt Lake City.

2000

Varian bringt die Bestrahlungsplanungssoftware Eclipse™ auf den Markt – das erste hochleistungsfähige Windows-basierte Bestrahlungsplanungssystem für die Strahlentherapie bei Krebs.

2001

Das Unternehmen ergänzt das Eclipse-System um das Modul Helios™, mit dem Millionen Berechnungen durchgeführt werden können, um einen „inversen“ Bestrahlungsplan zu erstellen, der mit dem gewünschten Ergebnis beginnt und in umgekehrter Richtung ermittelt, wie dieses Ergebnis am besten erreicht werden kann. Außerdem erwirbt Varian die neue Afterloader-Produktlinie GammaMed™ für die Brachytherapie mit hoher Dosisleistung (HDR).

2002

Varian verlagert seinen Geschäftsbereich Sicherheits- und Industrieprodukte von Palo Alto nach Las Vegas, Nevada. Dieser Betrieb ist für die Herstellung der Hochenergie-Röntgengeräte vom Typ Linatron® konzipiert, die in Systemen für die zerstörungsfreie Prüfung und das Fracht-Screening Verwendung finden.

2002 Fortsetzung

Varian führt Dynamic Targeting™ IGRT ein – ein Verfahren für die bildgesteuerte Strahlentherapie, das im On-Board-Imager® von Varian für die automatisierte, bildgesteuerte Patientenpositionierung konkrete Anwendung findet. Varian stellt auch den Linearbeschleuniger Trilogy™ vor, das erste Bestrahlungsgerät, das sowohl für konventionelle als auch für stereotaktische Verfahren zur Krebstherapie optimiert ist.

2003

Der erste tragbare Flachbilddetektor für sicherheitstechnische Anwendungen wird eingeführt; er ist für die Hochgeschwindigkeits-Bildgebung vor Ort vorgesehen, um den Inhalt verdächtiger Pakete schnell identifizieren zu können.

2003 Fortsetzung

Der On-Board-Imager® wird aktualisiert mit neuen Tools für die dreidimensionale Bildgebung, für die automatisierte Erkennung von im Tumor implantierten Bezugsmarkern und für die Überwachung und Kompensation von Tumorbewegungen während der Bildgebung.

Außerdem erwirbt Varian Software für das Management in der medizinischen Onkologie und fügt sie als neues Modul dem Informationsverwaltungssystem VARiS hinzu.

2004

Eine weitere Neuerung von Varian ist Clinac® iX, eine ergonomische und anpassbare Technologieplattform für die Behandlung von Krebs mittels bildgesteuerter Strahlentherapie (IGRT).

Varian bringt zwei neue PaxScan Imager auf den Markt: (1) für den Einsatz in kardialen Scansystemen; (2) für den Einsatz in Varians eigenem On-Board Imager® Gerät für die bildgesteuerte Strahlentherapie. Der zweite Flachbilddetektor ist in der Lage, ein Cone-Beam-CT-Bild zu erzeugen – das ist ein dreidimensionales Bild, das einen hervorragenden Weichteilkontrast bietet.

2004 Fortsetzung

Varian entwickelt das Onkologie-Informationssystem ARIA® für die papier- und filmlose Verwaltung von Patientendaten und klinischen Vorgängen in Onkologieeinrichtungen.
Der Geschäftsbereich Röntgenprodukte bringt den Flachbild-Röntgendetektor PaxScan 1313 heraus, der für die kostengünstige, hochwertige Bildgebung im Rahmen von zahnmedizinischen und orthopädischen Anwendungen sowie Halbleiterprüfsystemen vorgesehen ist.

2005

Varian bringt den Beschleuniger Linatron® K9 auf den Markt, einen neuartigen Röntgen-Linearbeschleuniger, mit dem Fracht-Screening-Systeme automatisch den Bediener benachrichtigen können, wenn verdächtige Materialien entdeckt werden. K9 ermöglicht es, mit einer Bildanalysesoftware Röntgenbilder zu analysieren und die Art der gescannten Materialien zu identifizieren.

2005 Fortsetzung

Varian führt das für die bildgeführte stereotaktische Radiochirurgie optimierte Trilogy Tx™ Gerät ein.

Das On-Board-Imager-Gerät von Varian für die bildgesteuerte Strahlentherapie wird mit einem R&D-100-Award als eines der 100 innovativsten Produkte des Jahres 2006 ausgezeichnet.

2006

Varian stellt eine 6700 Quadratmeter große Erweiterung seines Betriebs in Salt Lake City fertig, um die Produktion der digitalen Flachbilddetektoren PaxScan® für die filmlose Röntgenbildgebung zu intensivierenund bringt einen neuen Flachbilddetektor für die Bildgebung bei Pferden auf den Markt.

2006 Fortsetzung

Varian bringt die RapidArc® Strahlentherapie heraus, die neue Maßstäbe in Sachen Geschwindigkeit und Präzision setzt. Die RapidArc-Technik stellt einen enormen Fortschritt dar, da sie die Dauer der IMRT-Bestrahlung wesentlich verkürzt.
Varian schließt den Bau einer Produktionsstätte in Peking, China, ab.

2007

Varian übernimmt Bio-Imaging Research, einen Anbieter von Produkten für die Röntgenbildgebung im Bereich Sicherheit und Prüfung, um seinen Kunden umfassendere Komplettlösungen für Fracht-Screening, industrielle Inspektion und zerstörungsfreie Prüfung anzubieten.

Durch die Übernahme von ACCEL Instruments, einem privaten Anbieter von Protonentherapiesystemen, erschließt sich Varian auch diesen Markt und beginnt mit der Fertigung eines wirtschaftlich tragfähigen Systems für die intensitätsmodulierte Protonentherapie (IMPT). Varian wird in den Kreis der Fortune-1000-Unternehmen und in den Aktienindex Standard & Poor’s (S&P) 500 aufgenommen.

2007 Fortsetzung

Varian führt gemeinsam mit BrainLAB die Radiochirurgie-Plattform Novalis Tx™ ein, die Spitzentechnologie beider Unternehmen beinhaltet – unter anderem einen neuen, hochauflösenden HD-120-Multilamellenkollimator für äußerst präzise radiochirurgische Behandlungen.

Der Geschäftsbereich Röntgenprodukte führt den ersten PaxScan-Flachbilddetektor in der Größe einer Filmkassette ein, sowie einen größeren Detektor, der für statische Röntgenthoraxaufnahmen optimiert ist. Diese Detektoren ermöglichten es dem Kunden, filmbasierte Bildgebungssysteme auf digitale Prozesse umzustellen.

2007 Fortsetzung

Varian stellt das RapidArc-System für die volumenmodulierte Rotationsbestrahlung vor, das die Durchführung einer bildgeführten, intensitätsmodulierten Strahlentherapie erheblich beschleunigt, indem die Dosis während einer oder mehrerer kontinuierlicher Rotationen des Bestrahlungsgeräts um den Patienten abgegeben wird.

2008

Das neue Tool „Smart Segmentation“, das die Bestrahlungsplanungssoftware Eclipse von Varian ergänzt, wird mit einem R&D-100-Award ausgezeichnet. Bei diesem Tool handelt es sich um ein Hilfsprogramm für die automatische Konturierung, das dem Arzt die Erkennung von Strukturen in diagnostischen Aufnahmen erleichtert und dadurch den für die Entwicklung eines Bestrahlungsplans erforderlichen Zeitaufwand stark reduziert.

2008 Fortsetzung

Varian erweitert die Zentrale des Unternehmensbereichs Sicherheits- und Prüftechnikprodukte in Las Vegas und vergrößert die Produktionskapazitäten an diesem Standort.

Das Unternehmen bringt den Linatron Mi in Kombination mit einem digitalen PaxScan-Röntgendetektor für die Materialunterscheidung in Fracht-Screening-Systemen auf den Markt.

2008 Fortsetzung

Varian stellt seinen ersten speziell für interventionelle Angiographieverfahren vorgesehenen PaxScan-Flachbilddetektor sowie einen neuen kompakteren Detektor für die 3D-Bildgebung in der Zahnmedizin vor.

2009

Varian führt das TrueBeam® System für die Strahlentherapie und die Radiochirurgie ein. Dieses System ist dafür konzipiert, bewegte Tumoren mit beispielloser Geschwindigkeit und Präzision zu bestrahlen und beinhaltet zahlreiche technische Innovationen, die für eine dynamische Synchronisierung von Bildgebung, Patientenpositionierung, Bewegungsmanagement und Bestrahlung sorgen.

2010

Der Bereich Partikeltherapie des Unternehmens stellt das Protonentherapiesystem ProBeam™ mit integrierten Lösungen für Bildgebung, Gating, robotisch angetriebene Patientenpositionierung, Bestrahlungsplanung und Informationsmanagement vor.

Der Geschäftsbereich Sicherheits- und Prüftechnikprodukte von Varian führt Linatron-Geräte mit niedriger Dosisleistung als tragbare und mobile Lösung für die Frachtprüfung ein.

Varian und die Universität Stanford erhalten einen auf fünf Jahre angelegten Forschungszuschuss des National Institute of Health (NIH) und des National Cancer Institute (NCI) in Höhe von 3,6 Millionen US-Dollar für die Entwicklung fortschrittlicher Bildgebungstechnologie.

2010 Fortsetzung

Das TrueBeam-System wird mit dem angesehenen R&D-100-Award und mit dem „Red Dot Product Design“-Award ausgezeichnet.

2011

Varian bringt die Radiochirurgie-Produktreihe Edge™ heraus und wird zum weltgrößten Anbieter von Onkologie-Software – mit mehr als 3.300 Installationen von Eclipse™ und ARIA in aller Welt.
Das Unternehmen führt seine Geschäftsbereiche Röntgenprodukte sowie Sicherheits- und Prüftechnikprodukte zur neuen Sparte Bildgebungskomponenten zusammen, die eine breite Produktpalette von Röntgenröhren über digitale Detektoren bis hin zu Lösungen für Industrie und Sicherheitstechnik, bietet.

2012

Varian kauft InfiMed Inc. auf, einen Anbieter von Verarbeitungsstationen für diagnostische Röntgenaufnahmen einschließlich Software. Durch die Aufnahme der Produkte von InfiMed wird Varian zum Komplettanbieter von Röntgenröhren, Flachbilddetektoren, Software und Arbeitsplätzen.
Der erste tragbare, kabellose PaxScan-Röntgendetektor kommt auf den Markt.

2012 Fortsetzung

In seinem 65. Unternehmensjahr beschäftigt Varian mehr als 6.200 Mitarbeiter, die gemeinsam daran arbeiten, jedes Jahr Millionen Leben auf der ganzen Welt zu retten. Das Unternehmen hat global expandiert und besitzt mittlerweile 80 Standorte auf fünf Kontinenten sowie weltweit 520 aktive Patente.
Varian bringt eine neue Röntgenröhre für die Verwendung in digitalen Mammographiesystemen sowie einen leichten, kabellosen digitalen Röntgen-Flachbilddetektor für die Aufnahme von Extremitäten und für Verfahren in der Neonatologie heraus.

2013

Varian startet eine neue Software-Initiative, bei der mithilfe der Gesundheitsinformatik wissensbasierte Lösungen für das gesamte Kontinuum der Onkologie von der Diagnose bis zum Überleben entwickelt werden sollen. Das wissensbasierte Softwareprodukt RapidPlan kommt auf den Markt. Es soll die Erstellung komplexer IMRT-Bestrahlungspläne beschleunigen und gleichzeitig die Qualitätsschwankungen von Plänen verringern.
Varian bringt die Cone-Beam-CT-(3D-)Bildgebungssoftware für die Verwendung mit Röntgen-Flachbilddetektoren vom Typ PaxScan auf den Markt. Das ermöglicht es Geräteherstellern, in kurzer Zeit Systeme für medizinische, zahnmedizinische oder industrielle Anwendungen zu entwickeln.

2013 Fortsetzung

Varian vollendet die Installation seines ersten ProBeam™ Komplettsystems für die Protonentherapie am Scripps Proton Therapy Center in San Diego. Der Behandlungsbetrieb wird aufgenommen.

Varian führt das Protonentherapie-Einraumsystem ProBeam Compact ein.

2014

Varian erwirbt die Vermögenswerte von Velocity Medical Solutions, LLC, einen in Atlanta ansässigen Entwickler von Spezialsoftware für Krebskliniken. Die Softwareplattform Velocity ist dafür vorgesehen, eine datengesteuerte klinische Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

Varian bringt seinen ersten digitalen Vollfeld-Flachbild-Röntgendetektor für die Verwendung in Mammographiesystemen auf den Markt.

2014 Fortsetzung

Varian führt VitalBeam™ für eine fortschrittliche Strahlentherapie zu einem erschwinglichen Preis ein. Die neue Plattform nutzt Spitzentechnologie von Varian und beinhaltet viele für die TrueBeam® Plattform entwickelte Innovationen, um Kliniken eine kostengünstige Option für die bildgesteuerte Krebstherapie zu bieten.

2015

Varian hat die 360 Oncology™ Pflegemanagement-Plattform eingeführt, das erste Softwaresystem, das entwickelt wurde, um die Schlüsselelemente der Krebsbehandlung zu integrieren und zu koordinieren. So können Patienten und ihre Pflegeteams gemeinsam die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.

2016

Der erste Krebspatient hat eine Behandlung mit Varians HyperArc™ High Definition Radiotherapy (HDRT), einer neuen Art von Radiochirurgie-Behandlung, erhalten. Mit HyperArc können Ärzte kompaktere Strahlendosen verabreichen, die genau an die Größe, Form und Lage der Tumoren angepasst sind; gleichzeitig bleibt mehr umliegendes gesundes Gewebe verschont.

2017

Varian führte das System Halcyon™ ein, das entwickelt wurde, um den klinischen Arbeitsablauf zu revolutionieren. Das Halcyon™ System vereinfacht und verbessert praktisch jeden Aspekt der bildgeführten, volumetrisch intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT). Dieses System soll die Verfügbarkeit hochwertiger Krebsbehandlung weltweit verbessern.

2017 Fortsetzung

9000

Beschäftigte

34

Standorte weltweit

71

Jahre der Innovation

Die Frage, ein verantwortungsbewusstes Mitglied der Unternehmensgemeinschaft sein zu wollen, stellt sich nicht – das ist eine Selbstverständlichkeit.

– Dow Wilson, CEO

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